Die grüne Kreistagsfraktion

Ursula Jung

Eva Rößner

Paul Reisbacher

Hannes Grönninger

Silvia Daßler

Joachim Schoner
Bei den Kreistagswahlen erhielten BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 8,26 % der Stimmen. Damit vergrößert sich die grüne Fraktion von fünf auf sechs KreisrätInnen.
Gestärkt, mit einem Mandat mehr, sind die Grünen im Kreistag aus der Kommunalwahl hervor gegangen.
Nachdem die CSU die absolute Mehrheit verloren hat, wollen die Grünen die Diskussion um einen der drei Stellvertreterposten nicht den anderen Parteien allein überlassen. Daher will die Fraktion Ursula Jung als weitere Stellvertretung des Landrats ins Rennen schicken.
Fraktionsvorsitz: Ursula Jung, bereits seit 12 Jahren Fraktionsvorsitzende der Kreistagsfraktion von Bündnis 90 /Die Grünen wurde wieder als Fraktionsvorsitzende gewählt.
Weitere Stellvertreter sind: Paul Reisbacher und Hannes Grönninger.
Die neue Fraktionsführung soll zunächst für drei Jahre tätig sein. Ein Beschluss dazu wird inder nächsten Fraktionssitzung gefasst.
„Damit sich etwas bewegt, werden wir Herrn Sailer immer wieder an seine Wahlversprechen erinnern" so Ursula Jung, „denn der ÖPNV vor allem auf der Schiene, insbesondere die „S-Bahn" wurde in der Vergangenheit sträflich vernachlässigt".
Auch an der Schulraumsituation muss sich schnellstens etwas ändern. Bei den Berufschulen Neusäß ist das ohne Zeitverlust möglich. Eine große Herausforderung der Zukunft ist der Gesundheitsbereich. Nachdem die Grünen nun in den Verbandversammlungen KZVA und Wertachklinik mit einem Sitz vertreten sind, werden sie ihre Ideen auch hier einbringen.
Die kleinen Schritte beim Klimaschutz müssen größer werden. Des weiteren sind Ablagerung und Einbau der Lechstahl-Schlacke bei unseren Kreisstraßen höchst problematisch. Es gilt unseren Landkreis vor „neuen Altlasten" und besonders vor weit reichenden Umweltschäden zu bewahren.
Von viel beschworener Zusammenarbeit nicht viel zu spüren:
Noch vor der konstituierenden Sitzung hat die CSU scheinbar ihre Wunschpositionen bereits besetzt. Damit lösen sich die markigen Worte des designierten Landrats Martin Sailer auf „gute Zusammenarbeit" schon vor der ersten Kreistagssitzung in Schall und Rauch auf.
Für einen Landratsposten machen sich die Freien Wähler sogleich wieder zum Mehrheitsbeschaffer der CSU. Vergessen sind all die Parolen, im Wahlkampf als Oberkritiker der CSU angetreten, ist die FWG beim Postengeschacher gleich wieder vorne mit dabei.
Es lässt vermuten, dass bei einem ähnlichen Ausgang der Landtagswahl nichts anderes zu erwarten ist.
Ursula Jung, Fraktionsvorsitzende




